Die Krone der Schöpfung

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Das Tierliche

Menschen

Luft

Verlieren


Vom guten Menschen


Kein ...

Barbara Noske zur Anthropologie und der Mensch-Tier-Beziehung ...

'Biologie und Ethologie sind irgendwie zu den Wissenschaften über die Tierheit ('animalkind') geworden. Es ist von diesen Wissenschaften, woher die Sozialwissenschaftler (die Wissenschaften über die Menschheit) ihr eigenes Bild von Tieren und Tiersein, unkritisch und zum größten Teil unbeabsichtigt beziehen. Tiere sind an biologische und genetische Erklärungen gebunden worden.

Dies hat zu einer "Anti-Tier Reaktion" unter den Gelehrten in den Humanwissenschaften geführt. Sie erklären geradewegs, dass die Evolutionstheorie der Interpretation von Tieren und tierischer Handlungen genüge tut, aber nicht für Menschen. Fast kaum ein Kritiker biologischen Determinismus wird aufgeben zu denken ob Tiere wirklich in engen genetischen und biologischen Begriffen erklärt werden können.

Viele Menschen in oder in Verbindung mit den Sozialwissenschaften, irren mit ihrer Akzeptanz des biologischen Bildes von Tieren als der tierischen Essenz. Sie verpassen es anzuerkennen, dass das Bild von Tieren ein de-animalisiertes biologisches Konstrukt ist. Die anthropozentrischen Sozialwissenschaften betrachten ihren eigenen Gegenstand, Menschen, als Tier in der Basis, plus einer vitalen Ergänzung. Diese Sicht macht Tiere automatisch zu reduzierten Menschen. Das Argument verläuft folgendermaßen: Wenn Biologen und Ethologen reduktionistisch sind, ist das weil Tiere, als reduzierte Wesen, sie dazu veranlassen so zu denken.'

Aus:

Barbara Noske: Die Tierfrage in der Anthropologie: Ein Kommentar (diesen Text können sie als PDF Datei vollständig auf http://www.simorgh.de finden).

Originaltitel: The Animal Question in Anthropology: A Commentary. Der Artikel wurde der Zeitschrift Society & Animals, in der Ausgabe: Vol. 1 No. 2, 1993, veröffentlicht. Übersetzung aus dem Englischen: Gita Y. Arani-May. Mit der freundlichen Genehmigung von Dr. Barbara Noske.


Ästhetik zum Zersetzen: Sozialer Humour und Speziesismus.